82 - Achtsamkeit, Gemeinschaft und Umgang mit Geräuschen - Interview mit Suzan Wolf

Shownotes

Für Folge 82 habe ich mit Suzan Wolf über ihren Weg zur Achtsamkeitstrainerin, Gemeinschaft und Geräuschempfindlichkeit gesprochen.

Suzan ist Psychologin und Achtsamkeitslehrerin für MBSR und MBCL und bietet Kurse sowie individuelle Begleitung an. Wir sprechen über ihre ersten Begegnungen mit Achtsamkeit während des Studiums, den Einfluss asiatischer Philosophie und wie sie zu ihre Ausbildung zur Achtsamkeitslehrerin gekommen ist. Ein wichtiges Thema in der Arbeit von Suzan das Thema Community: Sie berichtet, wie sie Praxisgemeinschaften und Jahresgruppen ins Leben gerufen hat, um Teilnehmende nachhaltig zu begleiten und den Austausch über die Kursangebote hinaus zu fördern.

Ein weiteres Thema, das wir beleuchten, ist der Umgang mit Geräuschen und Lautstärke im Alltag—gerade für Menschen, die sensibel auf akustische Reize reagieren. Wir sprechen darüber, wie Achtsamkeit helfen kann, äußeren Lärm und innere Reaktionen achtsam wahrzunehmen und für sich zu sorgen. Außerdem geht es um Herausforderungen in der Gruppenleitung, die Bedeutung von Ritualen im Alltag, praktische Tipps zur Selbstfürsorge und Suzans persönliche Kraftquellen—von regelmäßigen Waldspaziergängen bis hin zu kreativen Energie-Bildern wie dem inneren Akku.

Über diese Themen sprechen wir in dieser Folge:

  • Über Suzan Wolf
  • Ihr Weg zur Achtsamkeitstrainerin
  • Community und Gemeinschaft in der Achtsamkeit
  • Herausforderungen bei der Gruppenleitung
  • Achtsamkeit im Umgang mit Geräuschen und Lautstärke
  • Üben von Selbstfürsorge im Alltag
  • Suzans persönliche Rituale und Selbstfürsorge

Bloggpost und Transkript zu Folge 82

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Transkript anzeigen

00:00:06: Ich freue mich, dass du wieder zuhörst.

00:00:30: Ich bin Mechtel die Hostin des Podcasts und heute gibt es wieder ein Interview mit Susan.

00:00:43: Lehrerin und wir haben über ihren Weg zur Achtsamkeitstrainerin gesprochen, wie sie da hingekommen ist.

00:00:52: Was jetzt auch für Angebote hat bei ihr auch das Thema Gemeinschaft und Community über der reinen Kursangebot hinaus ein wichtiges Thema ist was ich ja auch selber spannend finde.

00:01:05: dann haben wir noch über Geräusche und Lautstärke gesprochen und wie da auch die Achtsamkeit unterstützen kann, wenn man vielleicht auch Geräusche empfindlich ist.

00:01:14: Und im Lautstärke oft ein Thema ist.

00:01:16: das fand ich auch ein super spannendes Thema und haben wir noch nie so im Podcast beschworen, wenn ich mich richtig erinnere obwohl es natürlich immer mal wieder auch ein Thema war bei einigen Gesprächen.

00:01:28: und ja es war wieder eine interessante Folge mit vielen verschiedenen Themen und Impulsen und ich freue mich jetzt wenn du dir die Folge Anhörst, also dass du dir jetzt die Folgen anhörst und wünsch dir viel Spaß beim Hören.

00:01:46: Hallo liebe Susanne!

00:01:47: Schön, dass du im Podcast zu Gast bist.

00:01:50: Hallo Mächtet!

00:01:51: Schön das ich da sein darf.

00:01:53: Danke für die Einladung.

00:01:54: Ja sehr gerne.

00:01:56: Ich starte ja immer so, dass Du erstmal gerne erzählen kannst wer Du bist was Du so machst oder was Du total möchtest?

00:02:03: Ja mach' ich gerne.

00:02:06: Ich sitze gerade in Heidelberg, da wohne ich mit meiner Familie.

00:02:10: Und ich bin, wie du ja auch, Psychologin vom Grundberuf quasi und ich arbeite seit ... ... zwanzig.

00:02:19: Also mit Start der Pandemie habe ich angefangen als Achtsamkeitslehrerin und Achtsammkeits-Trainerin mit MBSR dann auch mit MBCL und mit verwandten Methoden.

00:02:32: also es geht immer um Achtsamtkeit Selbstversorge, Stressbewältigung bei allem was ich mache.

00:02:39: Und... Ich arbeite in verschiedenen Kontexten also mit Privatpersonen die zu mir kommen zum Beispiel in MBSR Kurse oder auch mit Bildungseinrichtungen oder Unternehmen zusammen Die Achtsamkeitskurse oder Trainings anbieten und ich arbeite auch ein bisschen im eins-zu-eins.

00:02:56: Also dann kommen Menschen zu mir um An sich oder an ihren Themen zu arbeiten, zu erforschen Und ich hab einen Online-Kurs, da können auch ... Das ist so ein zettifizierter Kurs von den Krankenkassen.

00:03:08: Da können Menschen quasi auch virtuell mit mir arbeiten.

00:03:11: Also es ist ganz schön bunt aber es geht immer ums selbe Thema und das ist ein sehr schöner Beruf.

00:03:18: Ja cool!

00:03:19: Ah, zwanzig zwanziger habe ich ja auch angefangen mit meinem ... also zwanzi ... Zwanzig, einzwanzig war meine Auspfeffahrt von zweiter, neunzehn bis zweiterundzwanziger.

00:03:28: wegen Corona war's dann bisschen länger als ... Ja, da haben wir Parallel

00:03:34: gestartet.

00:03:37: Genau wie bist du denn überhaupt dazu kommen dich dann auch mit dem Thema Achtsungheit zu beschäftigen?

00:03:43: Das ist zu mir gekommen.

00:03:44: das Thema und zwar auch dass es glaube ich eine Parallele zu dir ist mir das im Studium begegnet.

00:03:51: Ich hatte im Bachelor in Mannheim Psychologie studiert habe.

00:03:55: Habe ich ein Auslandssemester gemacht in England an der University of Exeter.

00:04:00: Ich weiß noch, dass es damals meine zweite Wahl war.

00:04:03: Also ich wollte unbedingt nach Schottland oder gab's nur einen Platz und den hab' ich nicht bekommen.

00:04:08: Und dann war ich eigentlich erst traurig, dass ich in Exeter war.

00:04:11: aber da gabs dann die Möglichkeit Asiatische Philosophie zu belegen.

00:04:16: Und ich hatte Philosophia als Nebenfach und hat mich irgendwie interessiert.

00:04:20: Dann habe ich das ein Semester darbelegt und dann sind wir verschiedene asiatischen Philosophien durchgegangen Also Hinduismus, Buddhismus, Confucianismus, Taoismus und haben dazu auch Übungen gemacht.

00:04:36: Das war total schön von der Professorin, dass sie das nicht nur so theoretisch vermittelt hat weil es sind ja alles irgendwie auch so sehr erfahrungsbasierte Philosophien.

00:04:46: Und dann haben wir da meditiert auch in dem Seminar.

00:04:50: Ich hatte kurz davor auch mit Yoga angefangen Und fand es dann total faszinierend.

00:04:55: Ich hab mir eine App direkt runtergeladen und jeden Abend in meinem Studentenwohnheim da so eine zehnminütige Meditation gemacht, und es hat mich total sowohl inhaltlich gepackt, diese Überlegungen zu unserem Bewusstsein und unserem Geist als auch was das mit mir gemacht hat.

00:05:13: Dann war das irgendwie total klar, dass ich das auch machen will!

00:05:18: beruflich.

00:05:19: Das hat mich dann nicht mehr losgelassen, also als ich wieder in Deutschland war habe ich einen MBSR-Kurs gemacht und das hat mich auch total begeistert.

00:05:27: und dann hab' ich schon im Master die Weiterbildung begonnen zur MBSL-Lehrerin und nach dem Studium noch ein Jahr gearbeitet.

00:05:36: und als sich die fertig hatte, bin ich mich direkt da reingestürzt.

00:05:44: Wie war dann bei dir der Transfer, dass aus diesem philosophischen Kontext mehr auch in den MBSE und psychologischen Kontex bringen?

00:05:53: Weil das ist ja manchmal so wo es vielleicht noch ein Thema manchmal übertragen.

00:06:00: Ja also ich finde die asiatische Philosophie, die ist sehr psychologisch... Also die beobachten ja sehr viel Wie funktioniert unser Bewusstsein, wie sind unsere Erfahrungen?

00:06:12: Also es ist so sehr strukturiert.

00:06:15: Was ich auch hilfreich finde und so sehr nah an der direkten Erfahrung.

00:06:21: Es sind nicht Gedankenkonstrukte in einer europäischen Philosophie-Tragik, sondern das ist so praktisch.

00:06:30: Und deswegen ... Es ist schon mehr im Hintergrund auch bei MBSR, aber es schwingt immer mit,

00:06:35: finde ich.

00:06:36: Also so ... Ja, das geht eigentlich Hand in Hand und natürlich spricht man nicht im MBS R-Kurs über die philosophischen Theorien dahinter, aber man vermittelt es dadurch, dass man es übt und anwendet ja?

00:06:49: Und hast du dich dann in deinem Bachelorn Master auch mit dem Thema den Effekte von Achtungkeit auf den Menschen beschäftigt.

00:06:59: oder wie war da?

00:07:00: Die Anknüpfungspunkte.

00:07:02: Mhm, ja also ich hab dann im Bachelor noch nicht aber am Master hatte ich dann einmal auch Gesundheitspsychologie.

00:07:09: da hat es irgendwie so inhaltlich ein bisschen mehr dran gepasst als an alles andere was wir so im Studium bis dahin gemacht hatten.

00:07:15: und dann habe ich meine Masterarbeit darüber geschrieben wie MBSR oder achtsamkeitsbasierte Interventionen hilfreich sein können bei Lehrkräften.

00:07:25: Und es war eine qualitative Untersuchung.

00:07:27: Das heißt, da hab ich ganz viele Lehrkräfte interviewt und denen so ein bisschen vorgestellt was Achtsamkeit ist und wie man das erlernen kann.

00:07:34: Dann ging's v.a.

00:07:35: darum, ist das überhaupt anwendbar für einen Alltag einer Lehrkraft?

00:07:41: Ja.

00:07:42: Und das war der erste Sprung in die Praxis.

00:07:44: dann schon am Ende des Studiums

00:07:47: ja.

00:07:47: Spannend!

00:07:48: Da gibt's auch im MBSR-Verband viele Ansätze um ... in die Schulen und zu Lehrkräften auch mehr zu bringen.

00:07:57: Ja, ist ja auch so wichtig weil wenn wir das alle schon in der Schule vermittelt bekämen dann müssten wir nicht mit dreißig vierzig fünfzig sechzig im MBS R-Kurs sitzen und uns fragen ja warum hat mir das niemand an der Schule beigebracht als ich gerade lerne?

00:08:15: Stimmt oder wie während des ersten Studium dann kennenzulernen?

00:08:23: Ja, und das ist ja schon früh.

00:08:25: Also ich bin rückblickend so dankbar dass sich das ja mit Anfang zwanzig schon praktiziert hat.

00:08:32: weil also wir haben immer ein neuroplastisches Gehirn aber es ist trotzdem leichter in der Jugend anzufangen mit Meditationen und so als noch später.

00:08:42: Jedenfalls genau und du hast gesagt du bietet sowohl für Privatpersonen als auch in Organisationen und Bildungseinrichtungen.

00:08:51: Wie ist da deine Erfahrung?

00:08:56: Also es wird überall gebraucht.

00:08:58: Das ist der rote Faden, der sich durchzieht.

00:09:01: Es gibt überall Menschen, die sich gestresst oder belastet fühlen.

00:09:05: Manchmal kommt's eher von innen aus persönlichen Gründen der eigenen Geschichte oder den Lebensumständen.

00:09:11: Manches ist aber auch ein strukturelles Problem.

00:09:13: Wenn man an die Schulen guckt, das sind schwierige Arbeitsbedingungen und viele Unternehmen.

00:09:19: Gebraucht wirds überall.

00:09:21: Es ist ein bisschen unterschiedlich, mit Menschen zu arbeiten.

00:09:24: Die freiwillig kommen und die sagen ... Ich mach jetzt acht Wochen jeden Tag Meditationen und lasse mich da drauf ein als in einem Unternehmen, wo Menschen kommen, die das interessant finden.

00:09:34: Also es wird niemand gezwungen, eine Achtsamkeitstraining machen.

00:09:37: Aber die vielleicht sagen, ich guck's mir mal an oder vielleicht hilft mir das?

00:09:41: Oder ich mache das mit meinen Kollegen zusammen.

00:09:44: Ein bisschen anderer Ansatz wie tief wir auch einsteigen im Praxis.

00:09:49: Das ist eines eher alltagstauglich und beim anderen geht es dann schon viel darum, also im MBSR so seine eigenen Muster auch wirklich unter die Lupe zu nehmen.

00:09:58: Ja genau, dort hast du auch gesagt dass du auch Mindfulness Base Compassionate Living MBCL auch anbietest, das sie auch ein bisschen weiterentwickeln

00:10:09: oder andere ansetzen,

00:10:11: ähnliche Ansätze.

00:10:13: Genau, das ist da nochmal eine Stufe... weiter oder tiefer.

00:10:16: Oder wie auch immer, wenn die Menschen schon MBCL gemacht haben und sagen ich möchte noch mal mehr Mitgefühl für mich oder für andere entwickeln dann macht sie noch

00:10:25: MBCl genau.

00:10:28: Ja da hatte ich auch letzt vor kurzem eine Folge mit Diana.

00:10:31: Ja die habe ich auch gehört.

00:10:34: Natürlich

00:10:34: hab' ich die gehört.

00:10:36: Aber ein bisschen behalbbar was also die Elemente von MBC L sind?

00:10:41: Das ist ne ganz tolle Folge geworden für alle, die sich dafür interessieren.

00:10:52: Wo wir uns auch kennengelernt hatten, war ja über die letzte MBSR-Konferenz vom MBSL-Verband in Berlin letztendlich.

00:11:01: Ich muss mal gucken an wie Zeit geht zu schnell.

00:11:05: Genau da hattest du das Thema auch, dass du so eine Community den Community Aspekt im MBS R auch noch mal ein bisschen mehr gestärkt hast du den Austausch untereinander unter den Teilnehmenden und das finde ich ja auch ein total wichtiges Thema, auch bei meinen Angeboten.

00:11:21: Deswegen wollte ich da jetzt auch noch ein bisschen mit dir reden wie du das gestaltest.

00:11:28: Ja vielleicht erzähle ich erstmal, wie ich darauf gekommen bin dass es so wichtig ist?

00:11:32: Das hängt auch wieder in der buddhistischen Philosophie tatsächlich weil wir haben ja im Buddhismus die drei Säulen Und das ist einmal der Buddha, dass Dharma die Lehre und die Sangha also die Gemeinschaft.

00:11:50: Ich hab mich dann irgendwann gefragt ... Das trägt ja die ganze Praxis auch im Buddhismus.

00:11:54: wie wir das so in das säkulare MBSR übertragen können?

00:11:59: Weil ich spüre es immer ganz stark in Workshops und in Kursen, dass dieses miteinander sprechen und sich zusammen dem Thema annähern, dass es so wertvoll ist!

00:12:09: Und dass es so näherend ist, egal worüber man letztendlich spricht oder warum sich's dreht.

00:12:15: Das geht aber vielen verloren nach einem Kurs oder einer Workshop-Reihe, dass sie dann weiterhin die Praxis haben und die Übungen und sich vielleicht auch mit dem Thema noch beschäftigen und Bücher lesen.

00:12:29: Aber es gibt eben keine Lehrerinnen mehr und es gibt doch keine Gruppe mehr.

00:12:34: Dann war das ein bisschen mein ... Wunsch, auch aus dem was ich beobachtet habe dass es da noch mehr Angebote gibt die auch näher am MBSR sind.

00:12:42: Weil's gibt ja ganz viele buddhistische Sangas wo man auch teilnehmen kann und meditieren kann.

00:12:49: aber für die Menschen die zu mir kommen ist das manchmal einfach nicht die richtige Richtung sondern die sind dann einfach froh wenn das eher so ein bisschen wissenschaftlich basiert ist und sekular und sich nicht um buddhistische Inhalte drehen muss.

00:13:05: Jetzt bin ich aber auch mit den Jahren überworderst.

00:13:08: Vor einer Weile hab ich dann die erste Jahresgruppe gemacht, also für Menschen, die schon mal im WSR gemacht haben und da haben wir uns in lockereren Abständen getroffen um zu meditieren, um uns noch mal Themen anzugucken.

00:13:21: Es gab dann ein paar Workshops und wir hatten einen Online-Forum und solche Dinge ... Also dass einfach Menschen in Kontakt bleiben oder in der Praxis dranbleiben ohne dass es viel mehr Input gibt?

00:13:33: Das ist eher dieses Gefühl, das machen noch andere.

00:13:37: Ich gehör da zu einer Gruppe und viele Menschen versuchen regelmäßig zu meditieren oder mehr Achtsamkeit in ihren Alltag einzuladen.

00:13:45: Und ich fühl mich dazugehörig.

00:13:47: Ich hab immer gedacht für Sport gibt's ja ganz viel ... Also wenn man gern joggen geht, dann geht man halt zu einer Laufgruppe.

00:13:54: Wenn man gerne Yoga macht, dann ins Jogastudio.

00:13:59: Man muss ja nicht gleich ... bis zur Erleuchtung meditieren, um meditierend zu dürfen.

00:14:06: Das verbinden viele mit so Retreats oder buddhistischen Sanghas und das sehr ... Es braucht es auch für MBSR und Meditationen.

00:14:16: Dieses Jahr läuft die zweite Jahresgruppe.

00:14:18: Da gibt's ein bisschen weniger Angebote, weil es dann einfach gepasst hat für die Gruppe, dass wir sehen uns einmal im Monat.

00:14:25: Und es gibt immer eine wöchentliche ... kurze Abendmeditation, wo einfach die Gruppe in Stille sitzt.

00:14:32: Dass es so schöne Anker und Rituale gibt im Alltag.

00:14:36: Genau!

00:14:38: Das klingt gut, so eine Regelmäßigkeit dann auch zu haben, weil das höre ich oft auch als Rückmeldung dass sich die Leute so wünschen, dass sie regelmäßig irgendwie in einer Gruppe zusammenkommen, weil dann auch das Üben einfacher ist, als für sich selber, sich jeden Tag hinzusetzen.

00:14:56: Ich weiß nicht, wie du das erlebst.

00:14:58: Aber es ist ja irgendwie auch anders wenn da noch andere Menschen in Stille sitzen

00:15:02: oder?

00:15:03: Ja, ich auch.

00:15:04: Wenn man weiß okay, treff mich mit anderen Leuten jetzt bewusst dafür und nehme mit der Person.

00:15:13: Genau also das erlebe ich auch und es ist oft so dass die Menschen sich auch ganz gut verstehen Weil es hat schon so eine Grundlage von ... Also diese achtsame Grundhaltung ist, finde ich, so ne ganz wunderbare Zutat für Gruppen.

00:15:28: Wir können alle sein wie wir wollen.

00:15:29: Wir achten auf uns selbst, wir achten auch mit auf die anderen.

00:15:33: Wir betreiben Selbstfürsorge und wir hören achtsam zu.

00:15:37: Wir sprechen bewusst.

00:15:38: also das ist ja ganz wunderbar für so ein Zusammensein in der Gruppe.

00:15:43: Das stimmt!

00:15:44: Und dass dann auch wieder mitnehmen zu können für den Alltag?

00:15:49: Ja, das ist gut.

00:15:50: Hast du sonst noch was für ein Community oder die Gruppen?

00:15:54: Thema ist da nach.

00:15:57: Ich würde noch teilen es ist auch eine Herausforderung des Themas eine Gruppe zu gestalten.

00:16:03: Weil natürlich Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen reinkommen, also manche haben Familie und Kinder und Beruf und irgendwie kaum Zeit sich auch so in die Gruppe vielleicht einzubringen.

00:16:14: Andere haben vielleicht viel Raum und viel Zeit.

00:16:17: Manche sind gesund, manche leben mit einer Krankheit, manchen sind viel unterwegs, manches sind immer auf dem selben Ort.

00:16:24: Und das hat mich als Lehrerin oder dann in dem Fall vielleicht als Gruppenleitung Auch schon häufig herausgefordert zu gucken, wie kann ich das vereinbaren?

00:16:34: Dass es einen Rahmen hat.

00:16:35: Der flexibel genug ist ... dass alle da ihren Platz finden und gleichzeitig fest genug ist, dass er auch Halt bietet.

00:16:45: Wie involviert muss ich sein in die Gruppe?

00:16:47: Weil so eine Gruppe zu organisieren, ist was anderes als ein Kurs zu organisierend.

00:16:53: Da muss man viel flexibler sein und immer wieder was reinbringen oder die Gruppentynamik anschauen.

00:16:59: Im Kurs trägt der Kursrahmen das in der Regel sehr gut.

00:17:02: Und da auch so ein bisschen mitzuspielen, also es ist für mich immer noch ein Lernprozess und ich hab auch Momente, da bin ich frustriert und denk auch irgendwie, so viele Leute wünschen sich das aber so wenige kriegen's dann hin zu Terminen zu kommen oder vielleicht sich für so'n Jahr auch zu ... Kommitten zu sagen, ich bin da jetzt von ja dabei zum Beispiel.

00:17:24: Das frustriert mich manchmal auch.

00:17:25: und dann gibt es aber eine Seite die immer sagt nee, das muss irgendwie möglich sein!

00:17:30: Und dann spiele ich damit und mal gucken wie's dann nächstes Jahr aussieht was das dann für ne Gruppe wird.

00:17:38: Ja das hatte ich oft bei meinen Gruppen angeboten dass zwar das Interesse da ist, aber wenn Determine dann feststehen das dann doch natürlich auch mal was der Tisch kommt was ja auch in Ordnung ist.

00:17:49: Aber gerade als Leiterin und Person, die sich dann auch Gedanken macht, was kann ich als Themen reinbringen?

00:17:55: Dass da natürlich doch irgendwie Schade ist.

00:17:58: Nicht so viel, dass noch dabei sind wie vielleicht auch für den Austausch wertvoll ist.

00:18:04: Ja genau es braucht irgendwie einen festen Kern damit das eine Gruppe oder auch über ein längeren Zeitraum vielleicht auch in Gruppen gefühlt entsteht.

00:18:13: ja

00:18:13: genau Und was sind auch die Rückmeldung von den Teilnehmern der Personen?

00:18:21: Also es ist sehr unterschiedlich.

00:18:23: Für manche ist das genau das Richtige, wie sagen... Das ist genau der Anker, den ich brauche im Alltag um dran zu bleiben.

00:18:32: also wenn ich alleine vor mich hin Mache oder mal Meditäre und Yoga machen, dann geht mir das verloren.

00:18:38: Aber wenn ich weiß ... Ich hab einen Termin, wir sehen uns.

00:18:41: Und sei es nur eine Stunde, bleibt das Thema präsent.

00:18:45: Wenn du was auftauchst, könnte ich mit jemandem sprechen.

00:18:47: Das ist genau das Richtige!

00:18:49: Dann gibt's Menschen, die merken, dass er Zeug wiederum Druck zuwiss.

00:18:54: Aber dann muss ich da ja auch immer hinkommen?

00:18:57: Was, wenn ich mal

00:18:57: ...

00:18:58: krank bin oder wenn ich doch was anderes machen möchte und für die ist es dann eher herausfordernd zu sagen.

00:19:04: Das merken Sie manchmal auch erst im Laufe des Jahres, ne?

00:19:07: Es schwierig dann doch irgendwie auch dabei zu bleiben und nicht ... Ist dann natürlich auch ein Thema, dass ich irgendwie dabei sein müsste oder dass ich was verpasse.

00:19:16: Also so, es gibt eine ganze Bandbreite Und das ist glaube ich auch die Übung.

00:19:20: also jetzt für mich oder für uns als Lehrende zu schauen wie kann ich das anbieten weichfeste Struktur hat, dass sich da viele auch drin wiederfinden.

00:19:33: Ja es klingt auf jeden Fall herausfordernd aber auch nach einer schönen Herausforderung dann die Möglichkeit zu geben.

00:19:41: Ja, das ist super bereichern.

00:19:43: Es ist ja auch für mich großartig mit Menschen zu sitzen und mich auszutauschen die da einfach ganz wertvolle Erfahrungen teilen und ganz spannende Gedanken haben und sich mit sich selbst auseinandersetzen.

00:19:55: also immer ganz ganz bereichert und ganz schön.

00:20:00: Genau ich verlinkt auch dann nochmal deine Webseite dann können die Leute hier zuhören und sich vielleicht auch dafür interessieren.

00:20:07: Das stehe ich auch noch mal angucken.

00:20:09: Oder ist das für alle offen?

00:20:11: Also die der MBSR-Kurs haben oder nur die bei dir?

00:20:16: Nein,

00:20:16: müssen nicht bei mir den gemacht haben aber sollten schon mal ein MBSL oder MBCT-Kurse so

00:20:22: was gemacht haben.

00:20:24: Okay dann können wir das ja nochmal teilen wenn vielleicht die nächste Runde interessant ist.

00:20:31: Klingt auf jeden Fall super spannend!

00:20:33: Genau ich hatte mich auch noch einmal auf deiner Webseite umgeguckt Und dort ist ja so ein bisschen ein Thema, was ich gesehen hatte war das Thema Lautstärke und laute Geräusche und Achtsamkeit.

00:20:44: Da hat es da auch ein Interview oder Interview oder Gespräch mit Deutschlandfunk zugegeben in Deutschlandfung Nova.

00:20:52: Dann dachte ich, ah, das ist eigentlich auch noch ein spannendes Thema für diesen Podcast weil das vielleicht auch in Menschen die bei uns in der Community sind wie jetzt heute zu hören.

00:21:02: So ein Thema ist mit lauten Geräuschen, laut stärken... nicht so gut aushalten zu können.

00:21:09: Wie beschäftigst du dich damit?

00:21:12: Also sehr, sehr viel persönlich weil ich auch die Geräusche auch nicht gut aushalten kann.

00:21:17: wie geht es dir mit Geräuschen?

00:21:19: Ja

00:21:19: das geht... Ich merke das immer.

00:21:20: also ich hab schon in meinen Manchigen Bereichen das Gefühl dass sich's gut ausbinden kann.

00:21:25: aber eigentlich mal will ich auch jemand der wirklich dann des Gesprächs ernebtisch die ganze Zeit hört und so dann mich konzentrieren muss das Gespräch, wo ich bin.

00:21:35: Weil ich noch drei Gespräche weiter mithöre und so.

00:21:39: Aber... Das ist immer ein bisschen hängt immer auch von der Tagsform und dem Ort ab, wo Ich bin.

00:21:45: aber ja so laute Geräusche kommen auch manchmal.

00:21:48: Es ist eher bei mir so dass mit den Gesprächen im öffentlichen Ort bin.

00:21:54: Also es ist der Filter bei dir?

00:21:56: Ja, bisschen.

00:21:59: Aber es ist ja auch ein bisschen manchmal dann anstrengend weil ich weiß ich mir ja jetzt in unserem Gespräch sein, aber ich höre auch noch was die anderen um euch herum erzählen.

00:22:10: Ja das kenne ich auch.

00:22:13: Das ist ein vielfältiges Thema weil jeder da so ein bisschen unterschiedlich tickt.

00:22:17: für manche sind es ja besondere Geräusche.

00:22:20: also ich habe das zum Beispiel vielleicht kennst du's auch bei Essensgeräuschen oder genau diese Klassiker irgendwie kratzen auf der Tafel solche ganz unangenehmen Geräuschen.

00:22:32: Für manche ist es eher das Filtern und für manche die Lautstärke.

00:22:38: Das, was du gesagt hast, ist ein wichtiger Aspekt, dass es auch manchmal ein Indikator dafür ist wie es uns gerade geht in einer Situation oder wie unser innerer Akku aufgeladen oder leer ist, damit wir dann filtern können oder ob die Geräusche schnell zu viel werden.

00:22:54: Und ich finde vor allem, dass da einfach so etwas wie Meditation ... Also alles, was da drunter fällt im Sitzen, im Liegen in Bewegung.

00:23:04: In Stille!

00:23:05: Dass das ein ganz wunderbarer Ausgleich ist.

00:23:08: Weil wir ja auch üben die Geräusche als solche wahrzunehmen.

00:23:14: Wir sitzen ja nie in totaler Stelle aber das sind dann einfach nur Geräuschen genauso wie es eben nur ein Gedanke ist oder nur eine Körperempfindung.

00:23:22: und für mich hat das extrem viel gebracht.

00:23:25: ich war früher ganz ... Ganz, ganz schlimm als Jugendliche mit Geräuschen.

00:23:30: Das war wirklich teilweise kaum auszuhalten.

00:23:32: auch so bestimmte Geräusche konnte ich gar nicht aushalten und heute habe ich ganz selten noch Momente wo es mich überfordert.

00:23:40: aber so im Großen und Ganzen ist es besser geworden und ich kann natürlich auch irgendwie besser für mich sorgen weil ich das besser verstehe heute als früher.

00:23:50: ja also für mich ein ganz spannendes Thema Geräusche und die Stille gehört ja zusammen.

00:23:56: Genau, sind hier die beiden Teile.

00:23:58: Und dass man selbst dann in der Stille merkt wie viele Geräuschen vielleicht noch da sind.

00:24:05: Jetzt zum Beispiel höre ich auch mal, dass mein Laptop so ein leises Rauschen die ganze Zeit hat.

00:24:11: Auch er macht es nicht viel aber ist trotzdem irgendwie immer ein Geräusch.

00:24:15: Ja

00:24:16: genau, dein Gehirn verarbeitest das ja irgendwie auch wenn du's nicht merkst.

00:24:20: So ist es ja häufig bis sie Also auch Geräusche, die wir gar nicht bewusst wahrnehmen und uns trotzdem auch stressen können oder belasten.

00:24:29: Sowas wie jetzt Verkehr der immer im Hintergrund ist zum Beispiel ... Genau ich wohne hier zum Glück extrem ruhig.

00:24:35: So hier sind manchmal wirklich gar keine Geräuschen außer so ein kleiner Kauts- oder Vögel.

00:24:42: Das ist Urlaub pur für meine Ohren!

00:24:45: Ja das ist gut.

00:24:46: Ich wohne eigentlich relativ zentral in der Stadt aber meine Fensterwohnung gut von den Fenstern her isoliert, dass man wenn die Fenster zu ist sich nicht so viel höre.

00:24:57: Eigentlich nichts.

00:24:58: Dann bin ich auch mal überrascht, wenn ich das Fenster aufmache wie viele Geräusche draußen sind.

00:25:03: Ja es ist gut, dass du das steuern kannst dann über die

00:25:06: Fenste.

00:25:06: Das gute hier ja

00:25:10: und es ist ja irgendwie wie so oft finde ich, dass einmal die Einsicht, dass es was macht also das manchmal schwierig ist Gespräche zu filtern oder das Hintergrundgeräute stören Und das anzunehmen, was wir ja machen auch wenn wir Achtsamkeit praktizieren.

00:25:26: So ist es gerade.

00:25:27: dieses Geräusch löst etwas in mir aus oder?

00:25:29: Das führt dazu dass mein Körper mit Stress reagiert.

00:25:32: Das anzunähen das hilft ja schon total weil oft ist es ja so dass wir gelernt haben naja ist doch nicht so laut und was hast du denn oder stelle ich nicht so an oder andere hören's vielleicht gar nicht oder gar nicht so stark die nicht so kleines Gehör oder feine Filter haben und dass dieses Annehmen einfach auch schon eine ganz große Entlastung bringt.

00:25:54: Ja, genau für sich selber aber auch wenn ich zum Beispiel mit Freunden unterwegs bin die vielleicht andere Themen also bei den Geräuschen dann die empfindlicher für bestimmte Geräusche sind das ich das da annehme dass wenn die das sagen dass ich das dann nicht sage ja darüber hinweg gehe oder so sondern dass wir vielleicht auch zusammen gucken können wir uns vielleicht irgendwo anders hinsetzen wo wenige dieser Geräusche sind.

00:26:19: Also für mich selber ist es auch vielleicht, wenn man mit Freunden oder Freundinnen unterwegs ist

00:26:24: und das auch selbst anzusprechen.

00:26:26: Es ist ja was, was einem niemand ansieht, dass es vielleicht gerade zu vieles oder unangenehm.

00:26:31: Und es gibt wirklich Orte da ist es ganz extrem.

00:26:34: also ich finde auch manche Restaurants, wo's dann so ganz stark halt zum Beispiel oder Orte, wo eine Baustelle im Hintergrund ist Ich dann auch versuche da nicht, mich mit Leuten zu treffen.

00:26:46: Weil ich weiß, ich kann denen da nicht so gut

00:26:48: zuhören.".

00:26:48: Ja,

00:26:49: das stimmt!

00:26:50: Das hatte ich letzte Woche noch mit zwei Freundinnen, wo wir zusammen essen waren und es im Restaurant so laut Musik war.

00:26:57: Und wo wir danach alle gesagt haben, aber wir konnten uns gar nicht so viel austauschen wie wir gerne gehabt hätten weil jetzt einfach so laut im Mittagrund waren die ganze Zeit diese Bräusche von der Musik und von den anderen Gesprächen drum herum da waren.

00:27:13: Ja und es ist ja schade, weil dafür ist ein gemeinsames Essen eigentlich

00:27:17: gedacht.

00:27:22: Und gleichzeitig gibt's Menschen für dieses genau die richtige Lautstärke.

00:27:25: also sie können sich erst konzentrieren wenn so ein gewisses Hintergrundlernniveau erreicht ist und für dies dann genau der richtige Ort.

00:27:35: Also da gilt es auch einfach sich selbst und seine Freundinnen besser kennen zu lernen.

00:27:41: Ja, weil das vielleicht nochmal eine Übertragung zu dem MBSR und zur Achtsamkeit.

00:27:45: Weil im MBS R wird ja Meditation oft in Stille angeleitet aber es gibt ja vielleicht Leute für die genau eine angeleitete Meditation oder auch mit Geräusch im Hintergrund auch hilfreich ist als so ganz instille dann zu meditieren.

00:28:03: Und da auch für sich selber mit verschiedenen Möglichkeiten, genau wie verschiedene Meditationsformen geben auf verschiedene Sachen auszuprobieren, weil das höre ich auch oft beim den Kursen oder den Workshops des Geldlangen.

00:28:16: Als fällt mir leichter wenn nicht angeleitet werde, weil da immer wieder deine Stimme kommt die mich dann zurück holt in den Moment auch.

00:28:25: Ja, das ist da auch ein großes Thema sowohl mit der Anleitung als auch die Frage kann ich auch Musik laufen leisten?

00:28:33: Oder irgendwelche Geräusche anmachen?

00:28:36: und auch da ist es ja so ein Spiel zwischen sich ja auch der Stille anzunähern und vielleicht auch mal zu gucken, was kommt denn dafür Widerstände hoch?

00:28:46: Was passiert dann wenn da still ist und keine Anleitung.

00:28:48: Und die Gedanken dann immer wieder kommen oder irgendwas anderes mich unruhig macht.

00:28:54: Und so sagen ich komme mir aber auch entgegen, indem ich einfach eine Anleitung nutze, wo viel zurückgeholt werde oder indem ich noch ein Naturgeräusch anmache oder was auch immer ... oder Noise-Canceling Nutze, wenn es zu laut ist um mich herum.

00:29:12: Also diese Ballons finde ich sowieso im ganzen MBS Erkurs.

00:29:15: Es ist ja immer die Balance.

00:29:16: wie sehr fordere ich mich heraus?

00:29:18: Oder wie dürfen sich auch die Teilnehmenden herausfordern weil dadurch lernen wir ja auch.

00:29:24: und wie viel Sorge für mich in dem ich mir entgegen komme und mich nicht an meine Grenze waage sozusagen.

00:29:31: Das stimmt.

00:29:32: Auch ein spannendes Thema.

00:29:38: Ja, gibt es da noch was, was ich jetzt noch nicht gefragt habe?

00:29:41: Was du gerne noch teilen wolltest oder hast du denkst das noch wichtig ist.

00:29:46: Also ich glaube ich kann's nochmal so zusammenfassen dass für Menschen die Achtsamkeit vielleicht schon kennengelernt haben in einem Workshop oder in dem Kurs oder auch das Gefühl haben.

00:29:57: das könnte irgendwie hilfreich sein, dass es da total zentrales irgendeinen Anschluss zu haben.

00:30:04: Also, viele stolpern ja rein mit einer App oder mit Spotify-Meditationen.

00:30:09: Oder YouTube-Bioga und das ist so ein super Türöffner.

00:30:13: Und dann aber um dran zu bleiben und um tiefer zu gehen ... es ist glaub ich unglaublich stützend und wertvoll und nähernd Anschluss zu haben in welcher Form auch immer sei es im echten Leben mit Freundinnen drüberzusprechen oder einen Kurs mitzumachen live oder online wo man wirklich mit jemandem drüber spricht eine Regelmäßigkeit vielleicht auch zu finden in der Gruppe oder gibt es ja auch Online-Communities und so, also dass man sich da irgendwo zugehörig fühlt.

00:30:44: Das ist ganz wichtig in meiner Erfahrung hier.

00:30:48: Ja das ist ein wichtiger noch einmal im Gutezusammenfassung.

00:30:51: Genau meine allerletzte Frage bevor wir das Gespräch beenden is immer was du deine eigene Selbstfürsorge isst was du für dich machst damit dir gut geht im Alltag.

00:31:02: Willst du eine Sache hören oder willst du alle Sachen hören?

00:31:06: Was du willst, was du vielleicht gerade machst.

00:31:08: Oder alles, was dir hilft und das Wichtigste.

00:31:13: Ja also ich mache sehr viel damit es mir gut geht im Alltag.

00:31:18: Ich glaube es sind einmal Dinge die so situativ sind wie zum Beispiel wenn ich irgendwo bin und es ist mir zu laut

00:31:24: Noisecanceling

00:31:25: reinzumachen.

00:31:26: Das ist ja auch Selbstversorgung.

00:31:28: Wenn ich merke mich stören meine Fingernägel, weil die einen Millimeter zu lang sind.

00:31:32: Dass ich mich dann nicht den ganzen Tag gestört fühle sondern dass es ja einfach kürze.

00:31:37: also so kleine Dinge sind aber auch viele Rituale Also meine Meditationspraxis.

00:31:42: Ich mache in der Regel mittags ne gute Mittagspause, wo ich meditiere oder manchmal auch einfach schlafe.

00:31:49: Wenn ich nicht fit bin, dass sich so gut durch die zweite Tageshälfte komme.

00:31:53: Ich arbeite oft abends und habe ein Kind.

00:31:56: also ich brauche so dazwischen nochmal Zeit für mich zum innehalten.

00:32:01: Ich versuch viel rauszugehen.

00:32:03: Also auch so mal zehn Minuten.

00:32:05: Ich wohne direkt neben dem Wald, mal kurz in den Wald zu gehen, auch wenn es regnet.

00:32:09: Da hab' ich das unglaublich erholt, so wie Bäume anzuschauen Genau.

00:32:14: Und ich brauche viel Zeit auch für mich und versuch, mir die auch zu nehmen.

00:32:19: Also so einen kleinen Häppchen aber auch im Übersjahr öfter mal unterwegs zu sein auf einem Retreat oder irgendwo alleine hinzufahren, dass sich ... mich ein bisschen lösen kann von dem, was ich so am Alltag managte und was vielleicht auch immer spannend und interessant ist im Alltag.

00:32:39: Was mich lockt und dann ja minimalistisch da unterwegs bin.

00:32:44: also ich glaube die Mischung ist es und auch immer wieder zu gucken, was braucht's jetzt gerade?

00:32:51: Wo ist mein Akku?

00:32:51: Also ich mag dieses Akkubild gerne.

00:32:53: oder kennst du ja auch mit den Löffeln?

00:32:56: zu gucken, wie viel Löffel habe ich heute?

00:32:58: Wieviel hab' ich noch?

00:32:59: und dann frühzeitig zu intervenieren bevor ich zu viele abgegeben habe oder bevor der Akku rot

00:33:06: wird.

00:33:07: Ja das Bild mit dem Akku gefällt mir auch gut.

00:33:10: Das mit den Nöffeln ist auch oft hilfreich aber ich bin auch eher so jemand an meinen Akkus.

00:33:15: Das sag' ich schon da gerne.

00:33:17: Ja

00:33:18: Typ Akku!

00:33:19: Das

00:33:20: ist nur mal auch eine gute Erinnerung, sich mit den Bildern vielleicht die einem helfen können und gucken was nützlich ist für einen selber.

00:33:31: Ja ich habe letztlich für ein von der Trainingsreihe auch so Sticker gemacht wo dann so ein Akku ist und steht wo steht dein innerer Akku?

00:33:39: gerade weil wir das ja so oft vergessen und wir laden so oft unser Handy oder unsere Geräte auf aber mal zu gucken wo es mein innerer akku gerade geht So oft untern, so ein Sticker irgendwo und sei es auf dem Handy Ladekabel.

00:33:55: Ganz gut daran.

00:33:58: Ich habe auch so einen Button bis mein Social Battery aber ich finde der ist so schön dass ich den eigentlich nicht nutze weil er auch nicht bis der kaputt geht.

00:34:07: Stimmt, so einem Button ist auch gut ja sehr schön.

00:34:12: Ja, nee der steht dann gucke ich mir manchmal an Ja, vielen Dank für deine Zeit und dass du das alles hier mit uns geteilt hast.

00:34:22: Eine Sache noch, du hast ja auch ein Newsletter der aus stiller Post heißt was ich auch einen coolen Namen für den Newsletter finde.

00:34:32: Dafür machen wir auch noch ein Gespräch mit mir und da hast du immer viele spannende Interviews mit Personen die sich im Thema Bereich Achtsamkeit beschäftigen.

00:34:42: Das kann man... Kann ich auch nochmal verlinken?

00:34:46: vielleicht auch noch mal abonnieren oder reingucken.

00:34:50: Ja, da können wir direkt dann zu deinem Interview verlinken.

00:34:53: Das ist die perfekte Brücke!

00:34:54: Genau

00:34:55: das dachte ich jetzt gerade schwere ich das nochmal an weil es dann auch in dem Blockbus den Ich zu dir voll zu der Folge mit Dir dann Teile auch nochmal verlinkt.

00:35:04: Super in alle Richtungen.

00:35:09: Also ob deine Newsletter zuerst kommt oder unser Podcast-Interview verlinken wir es dann gegenseitig

00:35:17: so wie das

00:35:18: online ist.

00:35:20: So machen wir's?

00:35:21: Ja, sehr schön.

00:35:23: Dann noch mal vielen Dank!

00:35:24: Ja, dir auch.

00:35:25: Vielen Dank.

00:35:26: Es war ganz wunderbar.

00:35:27: Viel Spaß gemacht.

00:35:28: Mir auch.

00:35:29: Ich freue mich auf unser nächstes Gespräch.

00:35:31: Genau, ich mich auch.

00:35:33: Tschüss!

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